Wir bieten an

Die Ortsgruppe Bad Oldesloe e. V. des Vereins für Deutsche Schäferhunde bietet auf ihrem Gelände am Pölitzer Weg Hundesportlern in den Sparten Schutzdienst, Rettungshundearbeit und Agility Trainings- und Ausbildungsmöglichkeiten.

Ausbildung zum verkehrssicheren Begleithund

Diese Ausbildung stellt den Einstieg in den Hundesport dar. Ihr erfolgreiches Bestehen ist sowohl für Schutzhunde-Sport als auch Agility eine grundlegende Voraussetzung. Wer erfolgreich am Augsburger Modell teilgenommen hat, tut zum Bestehen der BH-Prüfung meist nur noch einen kleinen Schritt.

Die Begleithundprüfung besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil werden auf dem Übungsplatz Leinenführigkeit und Unbefangenheit, Freifolge, Sitz aus der Bewegung und Ablegen in Verbindung mit Herankommen geprüft. Im zweiten Teil wird die Verkehrssicherheit getestet. Der Hund geht angeleint und soll sich gegenüber Passanten und dichtem Verkehr gleichgültig verhalten.

Zur Prüfung gehört außerdem, dass der Hund fest angebunden auf dem Gehweg einer mäßig belebten Straße zwei Minuten allein bleibt - Herrchen ist außer Sichtweite - und weder Passanten noch andere Hunde anknurrt. Eine Überprüfung der Schussgleichgültigkeit findet nicht statt. Zur Prüfung wird der Hund frühestens im Alter von 15 Monaten zugelassen. Für die Anerkennung der Prüfung ist die Mitgliedschaft im SV oder einem VDH-anerkannten Verein notwendig

Gruppenarbeit

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Sport-Rettungshund

Seit dem 1. Juni 2003 hat unsere Ortsgruppe die Sparte -Sport-Rettungshund- in ihrem Ausbildungsangebot mit aufgenommen. Ein gutes Team besteht aus einem Hund und seinem Führer. Die Kunst besteht darin den Hund möglichst selbstständig arbeiten zu lassen, aber auf der anderen Seite nie den Kontakt zu ihm zu verlieren und als Führer im Team anerkannt zu werden. Hundesport ist ein Hobby, und zwar ein schönes.

Im Rahmen der Mitgliedschaft wird die Prüfungsordnung der Internationalen Rettungshundeorganisation IRO grundsätzlich und inhaltlich für das Prüfungswesen des SV e.V. übernommen.

Bei den RH 1- und RH 2- Prüfungen handelt es sich um reine hundesportliche Prüfungen im Rettungshundewesen, die dem Breitensport im SV dienen. Die Einsatzfähigkeit (RH 3) wird ausschließlich durch die jeweilige Einsatzorganisation festgestellt und zuerkannt.

Die PO-R-SV gliedert sich in :

  • RH 1 - Prüfungsalter ab 15 Monate - Auswahl und Eignung
  • RH 2 - Prüfungsalter ab 18 Monate - hundesportliche Aktivitäten und Förderung
  • RH 3 - Einsatzfähigkeit wird ausschließlich durch die jeweilige Einsatzorganisation festgestellt

Die Ausbildung des Hundes setzt sich aus folgenden drei Abteilungen zusammen:

  • Nasenarbeit
  • Unterordnung
  • Gewandtheit

Grundsätzlich ist jeder gesunde, körperlich leistungsfähige, wesensfeste Hund mit guter Nasenveranlagung für die Ausbildung zum Sport-Rettungshund geeignet.

Bei uns können Sie sich informieren was auf Sie zukommt. Sie erfahren aber auch, auf was ihr Hund im Umgang mit Ihnen achten wird, und welche Methoden Hunde entwickeln können um "Herr im Haus" zu werden. Hunde sind unglaublich genaue Beobachter und Meister im Ausnutzen ihrer Vorteile. Darum seien Sie ihrem Hund einen Schritt voraus!

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Agility … macht Spaß!

Immer größerer Beliebtheit erfreut sich Agility, ein Trendsport aus England, bei dem körperliche und geistige Fitness von Mensch und Hund gefragt sind. Für den Deutschen Schäferhund ist auch das kein Problem. Er ist schnell, wendig und geschickt und lässt sich mühelos von seinem Hundeführer über den Parcours leiten.

"Agility" bedeutet übersetzt "Behändigkeit". Und tatsächlich ist Behändigkeit bei Frauchen und Herrchen genauso gefragt wie beim Hund, wenn es in den Agility-Parcours geht. Die dort aufgebauten Hindernisse sind äußerst vielfältig. Sie kommen größtenteils aus den verschiedenen hundesportlichen Aktivitäten: Mauern, Hürden, Schrägwand, Laufsteg, Wippe, Tisch oder Weitsprung, Tunnels, Reifen und Hecke. Eine bunte Palette, die neben dem rein sportlichen Charakter auch den Spaß nicht zu kurz kommen lässt.

Der Wettkampf selbst orientiert sich stark an den Elementen des Springreitens: Der Hund muss einen Standard-Parcours, der vom Richter gestellt wird, innerhalb einer bestimmten Zeit bewältigen und soll dabei möglichst keine Fehler an den Hindernissen machen. Wie beim Springreiten gibt es eine "Standard-Parcours-Zeit" und Strafpunkte für das Überschreiten dieser Zeitvorgabe. Ein optimales Verhältnis zwischen Hund und Hundeführer ist die absolute Voraussetzung für eine gelungene Bewältigung des Parcours!

Bei allem Enthusiasmus sollte man sich aber mit der Agility-Ausbildung Zeit lassen. Knochenaufbau und Sprunggelenke müssen ausreichend entwickelt sein, bevor es an das Sprungtraining geht. Trotzdem kann die erste Kontaktaufnahme mit den Geräten bereits im Welpenalter erfolgen. Bevor es an das hohe Sprungtraining geht, sollte der Hund aber mindestens 12 Monate alt sei.

Deutsche Schäferhunde sind beim Agility mit Begeisterung dabei, und bei manchen lässt sich das Temperament kaum mehr zügeln, wenn es an den Start geht. Gewertet werden neben den Fehlerpunkten noch die Umlauf-Zeiten. Somit gilt es nicht nur genau, sondern auch noch schnell zu sein - und das gleich doppelt, nämlich Hund und Herr!

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Welpengruppe

Das Angebot „Welpengruppe" richtet sich ausdrücklich an alle interessierten WelpenbesitzerInnen und ist nicht gebunden an den Besitz eines Schäferhundes oder die Mitgliedschaft im Schäferhundverein, wobei Nichtmitglieder einen Kostenbeitrag von 15 Euro monatlich entrichten müssen.

In Gruppen (bei Bedarf altersgemäß getrennt) sollen die Hunde und BesitzerInnen unter Anleitung gemeinsam lernen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Vermittlung grundlegender Regeln der Hundehaltung sowie insbesondere die Förderung einer vertrauensvollen, die Rangordnung festigenden Bindung zwischen Hund und FührerIn.

Elemente der Welpengruppe sind u. a. neben dem gemeinsamen Toben der Hunde, das gezielte Spiel zwischen Hund und FührerIn, das Erfahren und Trainieren neuer Situationen (Hindernisbewältigung, Problemlösung, Stressbewältigung) und eine erste spielerische bzw. altersgemäße Erziehung der jungen Hunde. Die Welpengruppe soll als eine begleitende Maßnahme dazu dienen, dass die Welpen eine positiv prägende Sozialisation erfahren und lernen sich angemessen in ihr Rudel (Familie) und ihre Umwelt einzuordnen.

Mitzubringen sind der Nachweis über eine gültige Haftpflichtversicherung für das Tier, der Impfausweis, kleine Belohnungsbröckchen sowie ein Spielzeug für den Hund (kl. Decke, Spielseil, Kong, o. ä.).

Voranfragen bitte an den 1. Vorsitzenden Uwe Wolgast

Welpe
Welpengruppe

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Schutzdienst: beste Lehrzeit für Hund und Mensch

Schutzdienst, die Königsdisziplin der Hundearbeit, ist kein Selbstzweck und soll auch nicht nur dazu dienen, bestimmte Aufgaben mit Hilfe eines Tiers zu erledigen. Schutzdienst ist auch eine der Grundvoraussetzungen für die Erhaltung der Rasse in ihrer bisherigen Qualität. Dabei stellen weder die Ausbildung noch der Sport selbst eine Gefahr für andere dar. Eher ist das Gegenteil richtig: Gerade der sportlich aktive, im Schutzdienst sichere und energische Hund zeigt sich Menschen gegenüber als gutartig und friedlich. Er kann sich im Schutzdienst-Sport austoben - und genau das schafft die Ausgeglichenheit, die von dem Tier gefordert wird.

Die Voraussetzung einer gezielten Schutzhundausbildung beruht deshalb immer auf dem inneren Zusammenhang zwischen Triebveranlagung, Belastbarkeit und Selbstsicherheit. Eine wichtige Rolle spielt dabei die ererbte Freude an der Auseinandersetzung, nicht zu verwechseln mit Aggression und Schärfe. Belastbarkeit, die andere Voraussetzung, setzt physische Robustheit voraus, Gesundheit und damit auch die körperliche Fähigkeit zu Leistung. Als Selbstsicherheit werden die Fähigkeit und der Wille, auch in kritischen und gefährlichen Situationen zu helfen, gewertet. Sind diese Eigenschaften in einem Junghund erkannt, eignet er sich voraussichtlich für eine Schutzhundausbildung - vorausgesetzt, auch seine Belastbarkeit erlaubt das anstrengende Training. All das richtig einzuschätzen, ist Aufgabe und Leistung des Besitzers und Ausbilders.

Ausbildung zum Schutzhund - das ist für viele Hundesportler die Krönung ihres Zusammenlebens mit dem Tier an ihrer Seite. Hier kann der Hund mehr als Kunststückchen machen, ist ein anderer als nur der amüsante Begleiter, nicht nur ein daneben lebendes Stück Naturersatz. Schutzhunde sind beste Familienmitglieder aus eigenem Wollen und mit eigenem Urteilsvermögen.

Erfahrene Ausbildungswarte in den Ortsgruppen des SV stehen bei der Ausbildung mit Rat und Tat zur Seite und bereiten die Hundeführer und ihre Tiere auf die Schutzhundprüfung vor, die später von SV-Leistungsrichtern abgenommen wird. Die Schutzhundprüfung umfasst die Sparten Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst.

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Fährtenhunde: Der richtige Riecher entscheidet

Was Menschen mit den Augen erfassen, "sieht" der Hund durch die Nase: Informationen über seine Umwelt, aus denen im Hundehirn deren genaues Abbild entsteht. Schäferhunde sind darin besondere Meister. Die Anatomie seiner Nase gibt dem Hund diesen Vorteil. Drei Nasengänge unterschiedlicher Weite, Ausformung und Länge bilden beim Deutschen Schäferhund das Riechfeld. Dadurch kann das Tier die beim Atmen einströmende Luft noch aus 150 Zentimeter Entfernung auf geringste Geruchseindrücke untersuchen. Beginnt der Hund dann noch intensiv zu schnüffeln, sorgt die höhere Frequenz des Atemholens dafür, dass bestimmte Gerüche noch genauer identifiziert werden.

Dieser Geruchssinn erklärt die Fähigkeit vieler Hunde, auf einer Duftspur das Zuhause wieder zu finden. Auf ihm basiert die Spürleistung, Schäferhunde zu den unentbehrlichen Helfern auf der Suche nach Verschütteten, vermissten Personen und verscharrten Opfern eines Verbrechens zu machen. Auch Erfolge bei der Rauschgift- oder Sprengstoff-Fahndung hängen von der feinen Hundenase ab.

Fährtenarbeit

Allerdings: Kein Tier kommt bereits als fertiger Fährtenhund zur Welt - erst sein menschlicher Ausbilder macht ihn dazu. Er muss ihm vor allem beibringen, sich beim Absuchen einer Spur nicht durch andere Geruchseindrücke ablenken zu lassen. Hat der Hund dann auch noch eine Veranlagung zum Fährtenlesen, kann mit seiner Ausbildung relativ früh begonnen werden: Im Gegensatz zu anderen von Gebrauchshunden geforderten Leistungen belastet Spurensuche den Hundekörper nicht extrem. Für die Entwicklung von Körperbau, Bändern und Gelenken stellt sie deshalb auch kein Risiko dar. Schon das heranwachsende Tier kann behutsam, ohne Überanstrengung zur Fährtenarbeit erzogen werden.

Ein großer Schritt in Richtung der ersten Prüfung als Fährtenhund ist damit getan. Dieses Examen gibt es als selbständige Prüfungsart (FH1 und FH2), immer aber ist Fährtenarbeit auch Bestandteil jeder Vielseitigkeits- bzw. Schutzhundprüfung. Auf Veranstaltungen des SV ist dafür die Prüfungsordnung des VDH maßgeblich. Sie legt ihre einzelnen Bestandteile und das Alter der Fährte je nach Schwierigkeitsgrad der Prüfungsstufe fest, ebenso ob einer sogenannten Eigen- oder einer Fremdfährte nachgespürt werden soll.

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Obedience
Harmonie und Präzision - Kontrolle durch Vertrauen

Eine besondere Form des Gehorsamkeitstrainings ist die Hundesportart „Obedience“. Hier geht es weniger um körperliche Höchstleistungen, sondern um Konzentration, Selbstkontrolle und absolute Sozialverträglichkeit des Tieres. Harmonie und Vertrauen zwischen Hund und Hundeführer werden durch die Obedience-Übungen gestärkt und sind Voraussetzung für diesen Hundesport. Viele der Obedience-Übungen, wie das „Fuß laufen“ oder „Bleiben auf Distanz“ sind bereits aus der Ausbildung zum Begleithund und zum Gebrauchshund bekannt, werden allerdings anders kombiniert und erweitert. Einige Übungen, z.B. die Distanzkontrolle oder die Geruchsidentifizierung von Gegenständen, werden erst beim speziellen Obedience-Training eingeführt.

Kommunikation und Denksport

Beim Obedience geht es in erster Linie um Präzision. Die Obedience-Übungen sind vielfältig, abwechslungsreich und intensivieren durch die ständige Kommunikation die Bindung zwischen Mensch und Tier. Das Training kann bedenkenlos jedem Hund zugetraut werden, der Spaß an neuen Aufgaben und am „Denksport“ hat. Da die körperliche Belastung der Obedience-Übungen wesentlich geringer ist, als beim Gebrauchshunde- oder Agility-Sport, eignet sich diese Hundesportart auch für ältere Hunde. Für besonders ehrgeizige Hundesportler veranstaltet der SV jährlich eine eigene Meisterschaft in Obedience.

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Jugendbereich

Möchtet Ihr mit eurem Hund (egal welche Rasse):

  • die Grundbegriffe der Hundeausbildung für den Alltag (Sitz, Platz, bei Fuß),
  • die Ausbildung zum Schutzhund (geeignete Rassen) und/oder
  • den rasanten Mensch/Hund Combisport Agility (bekannt aus Zeitung und TV) kennen lernen und ausüben?

Dann meldet euch bei uns: INFOS unter: 04531/84720 Herr Wolgast (1.Vorsitzender). Ihr findet uns auch Dienstags ab 17:30 Uhr und Samstag ab 14:00 Uhr auf dem Übungsplatz im Pölitzer Weg in Bad Oldesloe.

Jugendbereich

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Jugendarbeit ist Tradition im SV

Nachwuchs wird im SV stets freudig begrüßt, nicht nur bei Hunden, sondern ganz genauso bei Menschen. Arbeit mit Jugendlichen gehört deshalb zur Vereinstradition, ist Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft. Erste Erfolge in der Jugendarbeit des SV waren schon Anfang der 50er Jahre zu verzeichnen: 1955 erschien die erste Jugendzeitschrift des SV, 1956 wurden bereits auf Landes- und Ortsgruppenebene die ersten Jugendwarte gewählt. Zu Beginn der 70er Jahre musste die Jugendzeitung eingestellt werden, dafür enthält seitdem die SV-Zeitung jeden Monat einen umfangreichen Jugendteil.

Jugendliche Hundeführer gehören schon seit langem bei Prüfungen und anderen Veranstaltungen zum gewohnten Bild. Um ihnen auch eine eigene Plattform zu bieten, wurden überregionale Veranstaltungen ins Leben gerufen, wie etwa die Jugend- und Juniorenmeisterschaften der Landesgruppen oder die Deutsche Jugend- und Juniorenmeisterschaft des SV. Den hohen Stellenwert, den die Jugendarbeit im SV genießt, zeigt auch die Tatsache, dass der Bundesjugendwart des SV längst seinen festen Platz im SV-Vorstand hat.

Die Jugend im SV lernt das Leben in einer Gemeinschaft kennen, die von Toleranz und Verantwortung geprägt ist. Auslöser dafür sind die Hunde. Schon die Haltung eines Tiers stellt Anforderungen. Dazu gehört Regelmäßigkeit im Tagesablauf - auch dann, wenn's mal nicht passt. Allmählich baut sich so die Fähigkeit auf, im Hund den Freund und Partner zu erkennen. Neben solchen individuellen Erfahrungen kommen noch die positiven Gruppenerlebnisse hinzu: Bei Meisterschaften ist stets die große, gemeinsame Begeisterung für das alle verbindende Hobby zu spüren. Auch für die gegnerischen Mannschaften werden hier die Daumen gedrückt.

Leistungen bei der Ausbildung und Erfolge auf Prüfungen stärken das Selbstvertrauen und den Glauben an die eigenen Fähigkeiten. Unterstützt wird diese Entwicklung durch viele andere Aktivitäten der Landes- und Ortsgruppen: Ausflüge, Zeltlager und kleine Wettbewerbe mit anschließendem Festabend. Ganz selbstverständlich schließt so der Nachwuchs im SV auf - die Basis für die Zukunft des gesamten Vereins!

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